Wettbewerbsfähigkeit erhalten durch optimale Ausnutzung moderner Überwachungstechnologie.
Gerade in Zeiten der rückläufigen Konjunktur und des verstärkten Drucks durch die Konkurrenz aus Billiglohnländern führt zu einem Umdenken bei den bisherigen Fertigungsmethoden. Wurden bisher Produktionssteigerungen und Qualitätsverbesserungen nur durch Investitionen in mehr Maschinen und externer Messtechnik erreicht, so bieten sich heute weitere und kostengünstigere Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang wird ein Fertigungsprozess heute viel genauer untersucht und bewertet. Faktoren wie vorbeugende Instandhaltung, optimale Ausnutzung der Werkzeuge und frühzeitiges Erkennen veränderter Prozessvariablen wie Werkstück-Material, Kühlschmierstoffeffizienz oder Maschinenzustand tragen maßgeblich dazu bei, die Anzahl der verwendbaren Werkstücke zu steigern.
Durch die Maschinenzustandserkennung werden Wartungs- und Reparatureingriffe Planbar und unvorhergesehene Maschinenausfalle vermieden.
In einem konkreten Beispiel hat sich die Firma Schneider Armaturen in Nordheim (BadenWürttemberg) durch die Zusammenarbeit mit Montronix Prozessüberwachungs-
systeme aus Oberstenfeld (ebenfalls Baden-Württemberg) dadurch Ihre Wettbewerbs-
fahigkeit erhalten.
Auch bei Schneider hatte man mit Billigimporten zu kämpfen und aus diesem Grund nach Möglichkeiten gesucht, dieser Herausforderung zu begegnen. Dazu hatte man vor einigen
Jahren in Chiron Bearbeitungszentren mit Montronix Prozessüberwachung investiert. Gemeinsam mit Montronix wurde dann zuerst der Bearbeitungsprozess optimiert und die besten Werkzeuge für den Prozess selektiert. Als nächster Schritt wurden die Daten der Bearbeitungsprozesse auf einem Rechner mit M-View von Montronix erfasst und statistisch ausgewertet.
Die Kombination der statistischen Auswertung und der Überwachungssysteme in der Maschine mit Leistungsüberwachung der Spindel sowie der Vibrationsüberwachung
am Werkstück ermöglichte der Firma Schneider Automation den 24h 7 Tage Betrieb der Maschinen bei gleich bleibender Werkstückqualität. Veränderte sich der Prozess an den Maschinen z.B. durch Werkzeugverschleiß oder Bruch aber auch durch andere Parameter wie Material des Werkstücks, Zustand des Kühlmittels oder Verschleiß der Maschine in Spindellager oder Kugelrollspindeln, so wurde dies umgehend gemeldet und protokolliert.
Damit konnten mögliche Probleme sofort erkannt und entsprechend behandelt werden. Die dadurch entstandenen Kostenreduzierungen durch optimalen Werkzeugeinsatz, geplante Instandhaltungsmaßnahmen und rechtzeitiges erkennen von Problemen die ein suchen und prüfen von in Chargen gefertigten Werkstücken vermeidet, haben dazu geführt, dass Schneider Automation auch heute noch mit Billigimporten konkurrieren kann und "Made In Germany" für die Qualität Ihrer Produkte spricht.
Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass ein Prozessüberwachungssystem, richtig konfiguriert, an nahezu jedem Produktionsmittel vom Bau desselben über die so genannte Einfahrphase bis hin zur planmäßigen Produktion entscheidende Vorteile bringt:
- Fehler an Maschinen und Material werden frühzeitig bzw. bereits bei der Erstinbetriebnahme erkannt
- Korrekte Einstellungen z. B. der Maschinenparameter überprüfen
- Optimale Schnittwerte der Werkzeuge für die betreffende Maschine ermitteln
- Abläufe optimieren und nicht produktive Zeiten reduzieren
- Werkzeug auf Verschleiß und Bruch überwachen
- Maschinenzustandsüberwachung bis hin zur Diagnose Hilfe für Service und Instandhaltung
- Erkennen von Veränderungen externer Prozessvariablen wir Kühlschnierstoffe und Werkstück Material.
- Kollisionsüberwachung erlaubt schnelle Reaktion und damit Schadensminimierung an der Maschine.
- Modernste Sensortechnologie und Algorithmen integriert in den Prozess erlauben ungewöhnliche Prozess Technologien wie z.B. das Messen einer Bearbeitung während dem Bearbeitungsprozess. Damit ist man in der Lage nicht nur zusätzliche Geräte bzw. Platz zu sparen, sondern auch dazu notwendige Aufwendungen an Zeit und Logistik.
Damit bieten Prozessüberwachungen heute und morgen ein bedeutendes Potential an Möglichkeiten zur effizienten Produktion von Maschinen und Werkstücken. Am Beispiel der Firma Schneider ist sehr schön ersichtlich welche Vorteile die Konsequente Zusammenarbeit zwischen Produktionsbetrieb, Maschinenhersteller und Prozess-
überwachungshersteller hat. Auch in anderen Bereichen arbeitet die Firma Montronix sehr eng mit seinen Kunden vor Ort an alternativen Prozessmethoden wobei vor allem die integrierte Messung eine wichtige Rolle spielt. Als Moderne Firma mit dem Ziel dem Kunden die besten Lösungen zu bieten, arbeitet Montronix als Service Dienstleistungs-
unternehmen beim Kunden um gemeinsam Prozesse zu analysieren und dann eine optimale Lösung zu bieten.
Diese aber auch Kooperationen mit anderen Firmen haben Montronix dazu bewegt, den Wandel im Markt zu erkennen und sich entsprechend zu arrangieren. Seit 1990 im Bereich
Werkzeugüberwachung tätig, hat man sich jetzt unter der Führung des neuen Besitzers neu organisiert. Es wurden Mitarbeiter mit intensiver Erfahrung im Werkzeugmaschinen-
bau und in der Instandhaltung eingestellt und die Produkte den Marktbedürfnissen angepasst. Die von den Kunden im Werkzeugmaschinenbau aber auch der Pro-
duktionsbetriebe vorgegebene Konsolidation von Überwachungs- und Messaufgaben auf ein System mit möglichst wenig zusätzlichem Aufwand an Sensorik und Verkablung wurde bei Montronix Rechnung getragen.













